Altus – in eigener Sache (II)

Nach der Premiere hier nun erneut ein mein Stimmfach betreffender Eintrag, diesmal mit eigenen Funden bestückt.

Dies zeigt eine ausgemachte Bosheit, wird hier doch männlichen Altisten schon gar nicht mehr subtil vorgeworfen, eine klangliche Ähnlichkeit mit Staubsaugern aufzuweisen. Ich verwahre mich hiermit in aller Deutlichkeit dagegen!
Hingegen zeigt das folgende Bild, daß es anscheinend auch ganz neue und unerwartete Einsatzmöglichkeiten gibt. Sollte es mit dem Singen einmal nicht mehr so gut klappen, gibt’s offenbar Anstellungsmöglichkeiten bei Karstadt:

Zu guter Letzt noch ein Internetfund, der mich wirklich begeistert. Nicht nur, daß es eine Firma gibt, die „Altus Bau“ heißt. Nein, es gibt in dieser Firma sogar einen Polier, der ein Namensvetter von mir ist! Unglaublich!

Altus – in eigener Sache (I)

Zur Abwechslung mal ein mein Stimmfach betreffender Eintrag, bestehend aus zwei Einsendungen.

Dies schickte mir Henning K., verbunden mit dem freundlichen Kommentar „Sei lieb, oder ich weise Dich da ein!!“
Nun, wenn ich es mir aussuchen kann, dann wähle ich doch lieber die Variante, die Mirko L. vorschlug:

Was macht eigentlich…? (IV)

Komponisten und ihre modernen Nebenberufe, Teil 3

Mein Beitrag zum endlich in Sicht kommenden Ende des Homilius-Jahres. Die Zahl der Kollegen, die gern zur Wiedereingrabung seiner Werke musizieren möchten, wächst unaufhörlich, vielleicht haben wir hier einen Sponsor des entsprechenden Festmahles gefunden?

Sekundenschlaf im Lektorat

Klassiker unter den CD-Schubern, zugleich Beweisstücke für den Sekundenschlaf, der auch Lektoren zuweilen übermannt.
Auf dem ersten Exemplar bin ich immer wieder begeistert über die Titel der Motetten: „Singet dern Herrn ein nettes Lied“ und
„Lobet den Herren, aile Heiden“. Das hätte nur noch „Jesu, meine Freundin“ toppen können…

Und auf dem zweiten Exemplar finde ich – neben etlichen anderen Kleinigkeiten – vor allem folgendes erwähnenswert:
1. Aus Sebastian Knüpfer wird im Laufe der CD Sebastian Kntipfer.
2. Die Kantate mit dem schönen Titel „Ans der Tieffen rufe lich, Herr zu dir“.
3. So schnell wird aus „O heilige Zeit“ das Gegenteil, nämlich „0 (in Worten: Null) heilige Zeit“…
4. Der Kollege „Wilfiied“ Jochens hat offenbar den Setzer bestochen, um seine Stimmfachbezeichnung hervorheben zu lassen.

Komponisten­assoziierte Süßwaren

Mozartkugeln, Bachpfeifen, da geht doch noch mehr… Ich hoffe nur, die Stadt Rheinfelden kommt nicht irgendwann noch auf die Idee, einen Kuchen zu erfinden, der nach ihrer berühmten Tochter Anne-Sophie Mutter benannt wird!

Was macht eigentlich…? (III)

Komponisten und ihre modernen Nebenberufe, Teil 2

Dazu paßt übrigens auch ein von mir erdachter Schüttelreim zum letzten Franz-Liszt-Jahr und bezugnehmend auf das damals inflationäre Erscheinen eines gewissen Moderators im deutschen Fernsehen:
„Musik des Jubilars Franz Liszt
garniert die neue Show ‚Lanz frißt‘.“

Tierische Volksmusik eines alten Australiers

Es folgen drei Beispiele fehlgeleiteter Orthographie, die mit meiner hauptberuflichen Tätigkeit zu tun haben.

1. Ersetze „Vokalmusik“ durch untenstehenden Begriff, und gleich klingt es viel heimeliger – nur die Zielgruppe ändert sich unter Umständen:

2. Es war kein Flohzirkus, der da das Neuruppiner Amtsgericht beehrte, allerdings hatten die Anzüge von amarcord auch keine sichtbaren Löcher, das sei beruhigend erwähnt:

3. Aus einer Zeit, als das Calmus Ensemble noch nicht den Namen hatte wie heute, dieser aber offenkundig auch nur telefonisch übermittelt worden war. Allerdings war der Veranstalter möglicherweise mit Nachfahren von Carl Mus verwandt, und es handelte sich lediglich um einen Freudschen Fehler, das ist heute leider nicht mehr nachvollziehbar. Jedenfalls sang damals für Sie: