PröstHAIRchen!

Ich muß leider nach kurzer Recherche eingestehen: der Salon heißt „Akohair“ – aber ich kann mir trotzdem nicht helfen, auch aufgrund der Erfahrung, daß letztlich kein Name zu abwegig sein kann, lese ich hier „Alkohair“ und habe sofort die entsprechenden Bilder im Kopf. Sollte da Herr Freud seine Finger im Spiel haben? Oder war diese Lesart am Ende doch beabsichtigt, um den einen oder anderen Herren mehr (Achtung:) anzulocken?! Wer weiß, wer weiß…

Inkonsequente Mythologie

Okay, es ist eines der besseren Wortspiele, zumindest verstehe ich die Absicht dahinter: die Chariten entstammen nämlich der griechischen Mythologie, sind die Töchter von Zeus und Eurynome und brachten unter anderem Anmut und Schönheit – und wer wünscht sich das nicht als Resultat eines Friseurbesuchs?
Allerdings zeigt das Konterfei auf dem Schild weder Euphrosyne noch Thalia noch Aglaia (so die Namen der Chariten), sondern die berühmte Venus von Botticelli – womit wir in der römischen Mythologie wären, wo die Damen als die drei Grazien bekannt sind und Venus als deren Mutter gilt.
Kurz: gut gemeint, aber zu kurz geschnit… äh gedacht. Aber bestenfalls sind die Angestellten des Salons die wahren Grazien.